Märchenwald und Walderlebnispfad Tännli

Im März und für uns begann die Wandersession. Eine unserer ersten Wanderungen sollte nicht zu anspruchsvoll sein. Wir müssen erst wieder trainieren. Da kam der „Märchenwald und Walderlebnispfad Tännli“ genau richtig. Dieser liegt im Schwäbisch-Fränkischen Wald bei der Gemeinde Gschwend.

Badesee Gschwend

Wir parken um die Mittagszeit am Badesee in Gschwend. Am Spielplatz des Badesees packen wir erst einmal unser Mittagsvesper aus und genießen die ersten Sonnenstrahlen. Nach dieser Stärkung gehen wir zum Walderlebnispfad.

Eine tolle Beschilderung.

Der Weg ist hauptsächlich gut befestigt, somit kann man fast überall mit dem Kinderwagen hin. Es empfiehlt sich für die Kugelbahnen eigene Kugeln mitzubringen. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert. Mit unseren vielen Pausen brauchten wir gute 2 Stunden für diesen Weg.

Der Eingang, sehr verwunschen.

Am Baumhoroskop vorbei ging es gleich in den Märchenwald. Hier finden wir 3 Wege die uns durch „Dornröschen“, Rotkäppchen“ und „Hänsel und Gretel“ führen. Im Bereich „Hänsel und Gretel“ befindet sich ein ehemaliger Barfußpfad. Alle Stationen im Märchenwald sind richtig schön gemacht worden. Wir freuen uns über den Wolf im Bett oder kleine Holzrätsel. Hier findet man die erste Kugelbahn. Wir testen diese sehr ausgiebig. Natürlich spielen wir jedes der Märchen nach und haben sehr viel Spaß.

Drei der schönsten Märchen.

Weiter geht es auf dem Walderlebnispfad zum Kreuzstein. An jeder der Stationen hat es sehr schöne Informationen über die entsprechende Station. Wir ruhen uns auf 3 großen Holzsesseln aus und hören den Vögeln beim singen zu. Zum Beispiel hören wir den Kleiber und das Sommergoldhähnchen.

Über den Jahrhundertsturm „Lothar“ finden wir an einer der betroffenen Stellen einige Informationen. Ich kann mich noch sehr gut an dieses Ereignis erinnern. Es war Weihnachten und der Sturm fegte um das Haus. Hier finden wir einen sehr großen Ameisenbau.

Kugeln mitbringen nicht vergessen.

Nun kommt mitten im Wald die „Waldkugelbahn“ hier lassen wir mehrmals unsere Kugeln herunter kullern. Und erfreuen uns an den neuen Trieben der Bäume und Büsche.

Eine tolle Kugelbahn.

An der nächsten Station informiert uns die Tafel über die Flößerei und können über schmale Holzbalken balancieren. In meiner Beschreibung unserer Wanderung am Ebnisee habe ich etwas ausführlicher über die Flößerei geschrieben.

Zu jedem Walderlebnispfad gehört eine Sprunggrube um sich mit den Waldbewohnern zu messen. Auch wir versuchen ein paar Sprünge, bevor es einen kleinen unbefestigten Waldweg weiter geht. Wir kommen an einer Tanne vorbei und diese erzählt uns die Geschichte der Weihnachtsbäume. Bei genauem hinsehen auf dem Boden kann man Spurgen von Wildschweinen erkennen. Ich bin immer froh keine ohne Zaun zu sehen.

Die letzte Station des Rundweges ist das Tannenhochhaus. Hier können die Kinder klettern und auch spielen. Überall auf dem Weg sehen wir wie sich die Natur nach dem Winter erneuert.

Dieser ist auch etwas für ganz kleine Menschlein. Nicht langweilig und wenn nur kurz. An der nächsten Ecke kommt bestimmt wieder etwas spannendes.

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