Eine Wanderung auf den Spuren der Römer (Ebnisee)

(könnte unbezahlte Werbung sein)

Der Ebnisee liegt im Welzheimer Wald und somit gehört er zum Schwäbisch-Fränkischen Wald. Er ist ein Stausee, der benötigt wurde um Holz aus dem Welzheimer Wald nach Stuttgart sowie Ludwigsburg transportieren zu können. Die Eröffnung der Remstalbahn und später noch der Wieslaufbahn machte den See zum flößen überflüssig. Nach und nach nahmen Touristen den See für sich ein. Heute liegt er an der Idyllischen Straße. Er ist daher sehr beliebt bei Motorradfahrern. An schönen Wochenenden findet man direkt am See keinen Parkplatz. Im Sommer kann hier sogar gebadet werden. Der Parkplatz ist auch gebührenpflichtig.

Auf „outdooractive.com“fanden wir die Wanderung „Vom Ebnisee zum Welterbe Limes“. Bei dieser Tour streift man den Ebnisee nur kurz. Hier lädt eine Grillstelle zum kurzen Mittagessen ein. Sitzmöglichkeiten und einen Tisch gibt es leider nicht.

Wir beginnen unseren Wandertag mit einem Abstecher nach Welzheim am Römerkastell. Das Ostkastell hat eine nachgebaute Toranlage, sowie einen Steinpark mit Originalfunden. Wir schauten uns ausgiebig um und erkundeten das Kastell. Hier gibt es regelmäßige Veranstaltungen. Kindgerechte Führungen und im Sommer wird das Kastell an bestimmten Tagen von Limes-Cicerones bewacht. (Kastell Welzheim)

Ostkastell Welzheim

Für uns geht es nun weiter zum Ebnisee. Um einen Forstweg direkt zum See zunehmen, parkten wir an der L1120 (Wanderparkplatz Wachturm). Direkt am See war es unmöglich zu parken. Die gesamte Runde, wie in der Beschreibung wäre mit dem Bergzwerg nicht gegangen. Auch hier sollte an ein festes Schuhwerk gedacht werden. Der Gesamte Weg ist 5,3 km lang.

Hinunter zum Ebnisee

Unten am See angekommen grillen wir erst einmal unser Mittagessen. An diesem Tag ist eine Menge los. Am Kiosk wird noch als Wegzehrung ein Eis gekauft. Den See lassen wir links liegen und folgen den Schildern zur Gallengrotte. Für kleine Wanderer ein Highlight, es kann in der Grotte geklettert und entdeckt werden. Hier begegnen uns nun kaum noch andere Menschen. Der Weg dorthin kann nicht mit einem Kinderwagen befahren werden und bietet sehr viel Schatten. Sie liegt am Ende einer Klinge und ist ein Naturdenkmal. An einem kleinen Bächle kommt man vorbei. Dies bietet für kleine Wanderer viele Spielmöglichkeiten. An manchen Stellen muss man über Baumstämme balancieren. Die meiste Zeit steigt man über Wurzeln und wandert über Waldboden.

Der Bergzwerg beim balancieren.

Die Keuperschlucht ist für heiße Sommertage eine schattige angenehme Stelle.

Die Schlucht

Auch auf diesem Weg begegnen wir den Römern. Man wandert hier teilweise auf einem alten Grenzwall. Wir folgen dem Waldweg und kommen kurz vor unserem Auto an den Resten eines Römischen Kastells an.

Ruininen

Auf unserem Weg begegnen wir einem Flusslauf und von den Tieren vergessenen Pilzen.

Pilze wo man hinschaut

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